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Der Verein Plattform Johann Gruber, dem auch das Gedenkdienstkomitee Gusen angehört, stellt seit einigen Tagen die neue Vermittlungsbox DENK.STATT Johann Gruber kostenfrei zur Verfügung. Dieses Vermittlungsbox enthält eine Reihe von didaktischen Materialen, um vor allem Lehrern die Vermittlung von Wissen zur Bewusstseinsregion St. Georgen-Gusen-Mauthausen zu erleichtern. Dieses Lehrmittel spannt durch verschiedene Module auch einen Bogen von der Vergangenheit in die Gegenwart und ist für Schüler ab etwa 14 Jahren, aber auch die außerschulische Jugendarbeit und die Erwachsenenbildung gedacht. Die Vermittlungsbox kann bei folgenden Verleihstellen entlehnt werden:

  • Medienverleih der Diözese Linz, E-Mail: medienverleih@dioezese-linz.at
  • Education Group Linz, E-Mail: office@edugroup.at
  • Marktgemeindeamt St. Georgen/Gusen: michlmayr@st-georgen-gusen.ooe.gv.at

Fragen zur Vermittlungsbox können auch an unseren Herrn Bernhard Mühleder gerichtet werden. E-Mail: Bernhard.muehleder@gmx.at, Tel.: ++43 699 8171 8875

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Der Linzer Dokumentarfilmer, Andreas Sulzer, präsentierte seine Rechercheergebnisse betreffend weitere, bis dato unbekannt gebliebene unterirdische Baustrukturen im Umfeld der ehemaligen Stollenanlage “Bergkristall” in St. Georgen/Gusen am 5. November 2014 in der Bezirkshauptmannschaft Perg einem umfangreichen, von Land Oberösterreich und Republik Österreich zusammengestellten Expertenteam. Die Rechercheergebnisse sollen nun unter der Führung des Ludwig Boltzmann Instituts für Kriegsfolgenforschung in Graz, Univ.-Prof. Dr. Stefan Karner, durch ein international besetztes Expertenteam weiter untersucht werden.

Ein Interview mit Herrn Andreas Sulzer und Herrn Institutsvorstand, Univ.-Prof. Dr. Kramer, das unmittelbar nach der Präsentation durch den Linzer Privatsender LIFERADIO geführt wurde, findet sich unter folgendem Link: http://www.liferadio.at/uploads/mp3/757973_LIFERADIO.mp3

Weitere Details finden Sie auch in der österreichischen Tageszeitung DER STANDARD unter: http://derstandard.at/2000007778493/Internationale-Kommission-soll-Licht-in-NS-Stollen-bringen

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Das Erste Deutsche Fernsehen ARD zeigte in seiner neuesten Dokumentation “Adel ohne Skrupel – Die dunklen Geschäfte der Welfen” neue Erkenntnisse zur wirtschaftlichen Verstrickung des Hauses Hannover mit Konzentrationslagern wie Wels, Grein oder Gusen II auf. Neben der Enteignung des jüdischen Unternehmers Lothar Elbogen und dem Verkauf eines mittelalterlichen Reliquars stehen die Firmen Porr AG sowie die ehemaligen Flugzeug- und Metallbauwerke Wels (FMW) im Mittelpunkt. Beide Firmen standen während des 2. Weltkrieges im Mehrheitseigentum der Welfen und waren ab 1944 sowohl in den Bau als auch in den Betrieb des streng geheimen U-Verlagerungsbetriebes “Bergkristall” des KZ Gusen II in St. Georgen/Gusen, Österreich, involviert. Unsere beiden Mitglieder Dusan Stefancic und Rudolf A. Haunschmied kommen in dieser Produktion zu Wort. Auch wurden Illustrationen aus unserer Studie “St. Georgen-Gusen-Mauthausen – Concentration Camp Mauthausen Reconsidered” verwendet.

Die Dokumentation kann noch bis 25. August unter folgendem Link gestreamt werden: http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/videos/die-story-im-ersten-adel-ohne-skrupel-100.html

Die offizielle Website des NDR zu dieser Dokumentation ist unter folgendem Link zu finden: http://www.ndr.de/kultur/geschichte/chronologie/Welfen-in-der-Nazizeit,welfen134.html

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