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Die Volkshochschule (VHS) der Stadt Linz bietet eine geführte Wanderung mit Rudolf Haunschmied auf den Spuren der ehemaligen KL Gusen I & II an.

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Die Österreichische Volkspartei (ÖVP) und die Grünen haben als historischen Meilenstein in der Geschichte der 2. Republik im Koalitionsvertrag für die neue österreichische Bundesregierung (2020-2024) erstmals vereinbart, dass Reste des ehemaligen KZ-Komplexes Gusen in den nächsten Jahren nach jahrzehntelanger Säumnis endlich in öffentliches Gut übergehen und als würdige KZ-Gedenkstätte für die Weltöffentlichkeit weiterentwickelt werden sollen.

Wir freuen uns im Namen von mehr als 40.000 weitgehend vergessenen Opfern der ehemaligen KL Gusen I, II und III, dass diese neue österreichische Bundesregierung nun erstmals in der jüngeren Geschichte Österreichs bereit ist, adäquate Verantwortung für diesen größten, aber systematisch vernachlässigten, ehemaligen nationalsozialistischen Konzentrationslagerkomplex auf österreichischem Territorium zu übernehmen, dessen Opferzahl jene das Lagers Mauthausen deutlich überstieg.

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Im Herbst 2018 wurden bei Sanierungsarbeiten des Bahnhofes in Lungitz, der einst integraler Bestandteil des ehemaligen KZ-Komplexes Gusen war (KL Gusen III), etwa 70 Kubikmeter Menschen-Asche aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gefunden.

Bei diesem Informationsabend informiert das zuständige Bundesministerium für Inneres in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Katsdorf vor allem die lokale Bevölkerung zum aktuellen Stand der Untersuchungen und zur möglichen Errichtung eines würdigen Gedenkortes.

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